Haus der Künstler, Ostfassade, © museum gugging

Podiumsdiskussion art brut now

29. April 2014, 19:00 Uhr

Es diskutieren: Johann Feilacher, Künstlerischer Leiter des museum gugging, im Gespräch mit Max Hollein, Direktor der Schirn Kunsthalle, Frankfurt, Thomas Röske, Leiter der Sammlung Prinzhorn der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg, Tim Sommer, Chefredakteur von art. Das Kunstmagazin, Susanne Zander, Leiterin der Galerie Zander, Köln.

Moderation: Ines Mitterer, Ö1

Ausgangspunkt der Fragestellung ist die Schwerpunktsetzung der vergangenen Biennale, bei der der Kurator Massimo Gioni mit seinem im internationalen Feuilleton ebenso be- wie entgeistert rezipierten Konzept des Palazzo Enciclopedico ungewöhnlich vielen Künstlern aus dem Bereich der Art Brut bzw. Outsider Art ebenso Raum gegeben hat wie Größen einer etablierten Kunstszene.  August Walla, Oswald Tschirtner, Johann Hauser, Franz Kernbeis, Johann Garber oder Karl Vondal  prägen bis heute - als „Künstler aus Gugging“ - weltweit das Bild der Art Brut entscheidend mit.  Umso wichtiger ist für eine Kunst-Institution wie Gugging die Frage nach Sein und Heutigkeit einer nach wie vor nicht ausnahmslos anerkannten Kunst.

Die Podiumsdiskussion findet bei freiem Eintritt im Novomatic Forum Wien, Friedrichstraße 7, 1010 Wien statt.
Anmeldung: Katrin Windl 0043/ (0)1 /585 20 21-211, E-Mail: k.windl@novomaticforum.com