2016

10 Jahre museum gugging
Am 5. Juni 2016 feierte das museum gugging sein 10-jähriges Jubiläum. Im Jahr 2006 gründete der künstlerische Leiter des Museums Johann Feilacher gemeinsam mit Nina Katschnig, der Leiterin der galerie gugging, dieses Haus. Damit hatten die Werke der Gugginger Künstler nicht nur in nationalen und internationalen Museen und Galerien einen temporären Raum, sondern direkt am Ort des Entstehens eine permanente Bühne. Heute hat sich das museum gugging einen Namen als Ausstellungshaus für die Gugginger Künstler, Art Brut und andere Kunstrichtungen gemacht.

2013

Künstler aus dem Bereich der Art Brut und der Outsider Art sind auf der 55. Venedig-Biennale zahlreich vertreten.

2011

Zubau und Renovierung Haus der Künstler

2007

Auflösung NÖ Landesnervenklinik Ost – Klosterneuburg-Gugging

2006

Eröffnung museum gugging
Am 28.Juni 2006 wird das museum gugging unter großem Interesse der Öffentlichkeit und der Medien eröffnet. Konzipiert und aufgebaut wurde es vom künstlerischen Leiter des Museums Johann Feilacher gemeinsam mit Nina Katschnig, heute Leiterin der galerie gugging. Ab nun hatten die Werke der Gugginger Künstler eine permanente Bühne - direkt am Ort ihres Entstehens.

(Foto © Josef Bittner)

2001

Eröffnung des offenen atelier gugging

Das atelier gugging ist aus der langjährigen Arbeit und Erfahrung im Haus der Künstler entstanden. Die Gugginger Künstler arbeiten hier seit vielen Jahren neben Kreativen aus ganz Österreich und internationalen Gästen.

1997

Übersiedelung der Galerie in das 1896 erbaute ehemalige Kinderhaus des Krankenhauses, in welchem sich heute Museum, Galerie und Atelier befinden.

1994

Gründung der galerie gugging
Die galerie gugging, im Besitz der Künstler aus Gugging, wird gegründet.

1993

In New York findet die erste Outsider Art Fair statt.

1990

Die Gruppe der Künstler aus Gugging werden mit dem Oskar-Kokoschka Preis ausgezeichnet.

1989

John Maizels gründet die Kunstzeitschrift Raw Vision für Art Brut und Outsider Art.

1988

Fertigstellung der Ostfassade des Hauses der Künstler

1986

Johann Feilacher wird Leo Navratils Nachfolger
Der Psychiater und Künstler Johann Feilacher wandelt das Zentrum für Kunst- und Psychotherapie in eine Wohngemeinschaft für Künstler um: in das Haus der Künstler. Der sogenannte Patientenstatus ist aufgehoben, der Mensch und Künstler steht im Mittelpunkt.

1983

Der Psychiater und Künstler Johann Feilacher (1954*) wird Assistent Navratils.

1981

Der leerstehender Pavillon 11 des Krankenhauses wird zum Zentrum für Kunst-Psychotherapie.

1976

Eröffnung der Sammlung Collection de l’Art Brut von Jean Dubuffet, Die Sammlung wurde der Stadt Lausanne (Schweiz) bereits 1971 von Dubuffet geschenkt.

1972

Harald Szeemann zeigt das Werk Wölflis auf der documenta 5 in Kassel Roger Cardinal führt den Begriff Outsider Art [Außenseiterkunst] ein

1970

erste Verkaufsausstellung in der Wiener Galerie nächst St. Stephan 

1969

Korrespondenz mit dem Begründer der Art Brut Jean Dubuffet (1901-1985) und Dubuffet erklärt die Zugehörigkeit der Künstler aus Gugging zur Art Brut

1965

Navratil veröffentlicht Buch Schizophrenie und Kunst

1954

Psychiater Leo Navratil (1921–2006) führt Zeichenversuche bei seinen Patienten zu diagnostischen Zwecken durch

1945

Jean Dubuffet entwickelt Begriff der Art Brut

1922

Psychiater und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn veröffentlicht das Buch Bildnerei der Geisteskranken

1921

Veröffentlichung der Monografie "Ein Geisteskranker als Künstler" über das Leben und Werk des Schweizers Adolf Wölfli (1864 - 1930)

1889

Gründung der Heil- und Pflegeanstalt Gugging

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