Archiv: gaston chaissac.! und gaston chaissac.! Erstmals gezeigte Zeichnungen

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Der französische Maler, leidenschaftliche Briefeschreiber und radikale Autodidakt Gaston CHAISSAC (1910-1964) griff auf alltägliche Objekte zurück, malte auf allen erdenklichen Trägern (Leinwand, Pappe, Stein, Holz, Wellblech) oder verwandelte Holzbretter in beeindruckende „Totems“. Seine künstlerische Suche ist jene nach einer Art von vollkommener Schlichtheit. Zeitlebens war Chaissac nicht in der Lage, seinen Lebensunterhalt durch seine Kunst zu bestreiten. Erst nach seinem Tod wurde er als bedeutender Künstler anerkannt und ist nun mit rund 125 Werken, Zeichnungen, Collagen, Malereien, Skulpturen und seinen „Totems“, im museum gugging vertreten.

gaston chaissac.! Erstmals gezeigte Zeichnungen im Novomatic Salon

„Meine Zeichnungen verkörpern meine intimen Gedanken, meine Träume, meine Aspirationen, meine Enttäuschungen.“ schreibt Gaston CHAISSAC 1939 an einen Förderer. Seine Ausdrucksweise ist in den Zeichnungen von Anfang an verinnerlichter als in den anderen Arbeiten. In den meist in Tusche gehaltenen Blättern bedient er sich einfachster zeichnerischer Mittel und Formen, Liniengerüste, schwarz ausschraffierte Flächen und ein unterschiedlich starker Strich verleihen den Zeichnungen Spannung und Kraft.

Die in den Ausstellungen gezeigten Werke stammen aus einer französischen Privatsammlung. Viele Exponate, vor allem Zeichnungen, werden erstmalig im Rahmen der Präsentation zu sehen sein.

Katalog:
gaston chaissac. Hrsg. Johann Feilacher, mit einem Beitrag von Peter Baum.
Ca. 200 S.. Residenz-Verlag 2011.

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