Biographie

1936 - 2001

August Walla war ein Original, stadtbekannt, noch lange bevor ihn jemand als Künstler ernst nahm. Er und seine Mutter „verunsicherten“ Klosterneuburg, indem sie sich den bürgerlichen Normen widersetzten. Erst als die 88-Jährige sich nicht mehr zurechtfand, kamen Mutter und Sohn ins Haus der Künstler. August Walla war wohl der universellste Künstler der Art Brut-Szene, zu vergleichen mit dem Schweizer Adolf Wölfli. Wie dieser schrieb er tausende Seiten, für sich selbst und an andere. Da ihm Papier zu klein wurde, gestaltete er Straßen, Bäume und Häuser. Seine von ihm entwickelte polytheistische Religionsphilosophie füllte seine Hefte und die Wände seines Zimmers. Die gesamte Umgebung des Hauses der Künstler wurde von ihm bemalt und vereinnahmt. Er hatte bereits seinen Stempel der irdischen Welt aufgedrückt, als er viel zu früh in sein „Weltallendeland“ einzog.

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